„Geschüttelt vom Leben – getragen von Gott.“
„Zwischen Zweifel und Vertrauen: Gott mischt mit.“
Unter dieser Überschrift fand am 30.08.2026 um 18.00 Uhr in der Schinkenscheune in Billerbeck der sechste Cocktailgottesdienst statt. Mit dem Cocktail Martini, gerührt und geschüttelt, war der Bezug zu James Bond schnell hergestellt. Schon das Orgelvorspiel unterstrich diesen Zusammenhang.
Bei schönem Wetter konnten alle Gottesdienstbesucher auf der Terrasse an der Cocktailbar der Schinkenscheune den Worten von Pastor Kipp folgen und die schöne Musik sowie die begleiteten Lieder hören. Gut 70 Besucher waren der Einladung gefolgt.
Pastor Kipp sprach darüber, wie das Leben manchmal alles in unserem Lebensglas aufmischen kann und Gott uns immer wieder Ruhe und Hoffnung für die Stürme des Lebens schenken kann. Im Gottesdienst bat Pastor Kipp die Besucher, auf kleine Zettel ihre Sorgen und Hoffnungen zu schreiben. Er versprach, die Zettel anonym auszuwerten und die Ergebnisse auf der Homepage zu veröffentlichen. Unter diesem Artikel finden Sie eine kleine Auswertung.
Für viele Besucher klang dieser Abend mit einem Cocktail und manchmal mit einem Martini – nicht geschüttelt, sondern gerührt – aus. Vielleicht gingen einige Besucher mit dem Gefühl nach Hause, ein wenig kräftiger geworden zu sein, um den Stürmen des Lebens zu trotzen.
Auswertung
Es gab die Aufgabe, eine Sorge oder eine Hoffnung oder beides auf einen Zettel zu schreiben. Die Zettel wurden danach eingesammelt und von mir ausgewertet.
Insgesamt wurden 17 Sorgen und 36 Hoffnungen aufgeschrieben. Also mehr Hoffnungen als Sorgen. Schön!! Des Weiteren gab es drei konkrete Hoffnungen, die in keine Kategorie hineinpassten.
Sorgen
Dreimal wurden politische Sorgen ganz konkret geäußert, nämlich die Sorge, dass die AfD stärker wird. Fünfmal sorgten sich Besucher darum, dass die Kriege und die Zwietracht weiter um sich greifen könnten.
Fünfmal schrieben Besucher Sorgen auf, die sich um ihr eigenes Leben drehten. Es wurde geäußert, dass man den Führerschein nicht schaffen könnte, sowie die Sorge vor Tod, Krankheit oder Demenz.
Viermal wurden Sorgen für andere aufgeschrieben: jemanden zu verlieren, den man sehr gerne hat, zum Beispiel den Ehemann, oder Sorgen um das Leben der Tochter.
Hoffnungen
Für 15 Besucher war die Hoffnung sehr stark, dass endlich wieder Frieden herrschen sollte. Doch nicht nur in der großen Welt, sondern auch im direkten Umfeld und in der eigenen Familie.
12 Hoffnungen richteten sich auf die Gesundheit – die eigene und die Gesundheit anderer.
Weitere Hoffnungen richteten sich darauf, dass die Politik für unser Land die richtigen Entscheidungen trifft.
Dann gab es noch drei Hoffnungen, die in keine richtige Kategorie so richtig passten:
Ich hoffe auf einen Lebensmittelladen in Greene.
Ich hoffe, dass wir weiterhin schöne Gottesdienste haben.
Ich hoffe, dass nach dem Tod eines engen Familienangehörigen seine Seele den Weg in den Himmel gefunden hat.


